Allgemein

Selbst die trübe Jahreszeit wird heller

Den letzten Winter, den viele meiner Freunde und Bekannten als recht dunkel und trist erlebten, habe ich gar nicht so erlebt. Im Gegenteil, ich stieß immer auf verwunderte Gesichter, wenn ich sagte: Dieser Winter war anders als sonst und erstaunlich hell, nicht wahr? Mag es daran gelegen haben, dass ich in dieser Zeit die Lichtmeditation machte? Nicht jeden Tag, zugegeben, aber doch in einer gewissen Regelmäßigkeit. Vielleicht ist es so: Je mehr wir das Licht in uns spüren, umso unabhängiger werden wir von äußeren Gegebenheiten. Vielmehr: wir erhellen sie und sehen auch viel mehr das Licht, das in allem ist, was uns umgibt.

Siglinda Oppelt


Grundlos glücklich

Oft spüre ich in letzter Zeit einfach so, im Alltag zwischendurch: „Ich bin so glücklich!“ Mittendrin in meinem Beschäftigtsein steigt ein solch ein Gefühl hoch, wo ich denke: „Oh, ich liebe...“ und dann halte ich erstaunt inne und frage mich: „... ja, was eigentlich?“, um den Satz passend zu dem aufgestiegenen Gefühl zu beenden: „Ja, ... ich liebe mich. Ich liebe... das Leben, so wie es gerade ist.“ Das ist neu. Das Leben wird lebendiger, saftiger, vibrierender, fülliger – durch mein Bewusstsein für das Licht in mir und in allem. Ich habe dann oft ein Gefühl von „Ich bin so voll.“ Ich empfinde das als einen enorm wertvollen Schritt in eine neue Lebensqualität, die nicht nur Fülle, sondern auch Gelassenheit mit sich bringt.  

Siglinda Oppelt

zurück