Beziehungen

Ich will andere nicht mehr ändern

Früher habe ich ständig an anderen rumgekrittelt – das war oft ne Sache, die wie von selbst in meinen Gedanken ablief. Heute will ich andere nicht mehr ändern. Ich merke, wie ich die Menschen immer mehr so sein lassen kann, wie sie sind. Auch die Personen, die mir nahestehen, die Kollegen im Job, usw., wo es mir sonst sehr schwerfiel. Ich kann die Menschen einfach besser als das sehen, was sie sind: nämlich irgendwie gut so wie sie sind. Das macht es leichter. Vor allen Dingen für mich. Das ist ein Gewinn.

Kurt, Leiter einer IT-Abteilung



weniger urteilen und bewerten

Je mehr ich mich mit dem Licht in mir beschäftige, bewerte und urteile ich weniger. Das ist ein heilsamer, angenehmer Nebeneffekt. Ich gucke ganz anders auf die Leute – irgendwie sanfter, milder, hinter das ganze Geschehen im Vordergrund. Und das tut mir so gut. Es wird sanfter, herrlicher, das Miteinander. Das resultiert natürlich aus meiner inneren Gestimmtheit, die einfach fröhlicher, positiver ist. Es ist ein Da-sein in einer liebevolleren Qualität.



ich bin unverblümter geworden

Gleichzeitig bin ich auch unverblümter, wenn mich etwas stört. Ich stehe ein für das, was und wie ich eben bin. Bin ich wütend oder ärgerlich, weil mir in einer Begegnung, in einer Situation Wertschätzung, Respekt oder Achtsamkeit fehlte, sag ich das dem Betreffenden mit einer anderen, inneren Selbstverständlichkeit. Es fällt mir leichter, bei mir zu bleiben. 

Siglinda Oppelt

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